Nutzung des Therapiegartens in der Logopädie-

Nutzung des Therapiegartens in der Logopädie

  • Nutzung im Einzel und Gruppensetting (Ergo – Logogruppe; HOT Gruppe (HOT = handlungsorientierter Therapieansatz von Irina Weigl und Marianne Reddeman); Dyspraxie Gruppe; Kommunikationsgruppe; etc.).
  • Prinzipiell nützen wir die Möglichkeit an die frische Luft zu gehen mit allen Patienten die zugewiesen werden – Ausnahmen sind Kinder die Regeln gar nicht befolgen und nicht „hören“ können, sehr schwer beeinträchtigt sind, um sie alleine zu begleiten, zu hyperaktive Kinder, die sich nicht mehr stoppen können;
  • Vor allem bei der Verwendung von Unterstützter Kommunikation oder Kommunikations- Hilfsmitteln wie PECS (z.B. Autisten)

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  • Dabei werden auch hier „Spielgeräte“  wie Schaukel oder Rutsche als Verstärker eingesetzt und tragen zu einer produktiven Therapie bei. Zusätzlich fördern sie die Wahrnehmung durch taktile, vestibuläre Reize.
  • Des Weiteren wird der Garten auch für Kinder mit SEV/SES  (Sprachentwicklungsverzögerung/Sprachentwicklungsstörung) im Bereich Wortschatzaufbau (z.B. Inputspezifizierung), Erweiterung der auditiven Merkspanne (z.B. Tempelhüpfen, Merkparcours) verwendet
  • Gemeinsamer Austausch mit anderen Kindern – soziale Kompetenz
  • Der Garten dient auch als „Raumwechsel“, um neue Anreize für Spiele schaffen zu können.
  • Dient zum zwischenzeitlichen Auspowern und Abschalten
- Zoom

  • Im Bereich Dysgrammatismus kann im Garten z.B. die Kontextoptimierung, Präpositionen und Artikel geübt werden – alltagsnah und mit Realgegenständen à wirkt motivierend;
  • Die zahlreichen Möglichkeiten im Therapiegarten geben den Kindern einen starken Anreiz gut mitzuarbeiten. In diesem Fall fungiert er als Belohnung oder als Motivationsfaktor.

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